Mobile Tierheilpraxis Riga
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Der Pit Bull

 

Kategorie: Keine vom FCI anerkannte Rasse

Herkunft: Vereinigte Staaten

Größe: 46 bis 50 Zentimeter

Gewicht: 20 bis 30 Kilogramm

 

 

Eigenschaften

 

Körperbau:
- Kompakt, muskulös
- Breiter Schädel, kräftiger Fang, mäßiger Stop
- Ohren hoch angesetzt, seitlich abgeknickt
- Rute hoch angesetzt, gerade

Fell:
- Dichtes, kurzes Haarkleid
- Alle Farben und Kombinationen vertreten

 

 

Viele Menschen fürchten den American Pit Bull Terrier. In den Händen eines verantwortungsvollen Halters ist er jedoch ein liebevoller, freundlicher und treuer Begleiter.

 

 

Das Wesen des American Pit Bull Terriers

 

Entgegen seinem Ruf als gefährlicher Kampfhund ist der American Pit Bull Terrier ein loyaler und anhänglicher Begleithund. Bei richtiger Erziehung zeigt er keine Aggressionen gegen Mensch und Tier. Durch seine auch im Erwachsenenalter verspielte und sehr gutmütige Art ist er auch ein Familienhund. Durch seinen ausgeprägten Beschützerinstinkt ist er zudem ein talentierter Wachhund.

Diese intelligente und mutige Hunderasse braucht stets Beschäftigung wie beispielsweise Apportier- und Fangspiele. Da der Pit Bull Aufgaben liebt, setzen besonders die Amerikaner ihn als Arbeitstier im öffentlichen Dienst ein. Hier findet er als Personenschutzhund, aber auch als Polizei- und Drogenhund Verwendung.

Durch sein ausgeprägtes Selbstvertrauen fühlt sich der Pit Bull Terrier Artgenossen oft überlegen. Deshalb muss man ihn als Besitzer konsequent sozialisieren. Obwohl der Pit Bull ein Kraftpaket ist, präsentiert sich sein Charakter als sanft und empfindsam. Er möchte dir immer gefallen, sodass man ihn bei konsequenter Erziehung stets kontrollieren kann.

 

Der American Pit Bull Terrier in der Stadt

 

Der American Pit Bull ist ein Energiebündel und daher für die Haltung in einer Stadtwohnung schlecht geeignet. Verwehrst du ihm ausreichend Bewegung, ist er schnell unterfordert. Dann entwickelt er unerwünschte Verhaltensmuster.

Auf mögliche Anfeindungen durch sein Umfeld und anderen Hundehalter sollte man vorbereitet sein. Wohnst man zur Miete, könnte es auch Probleme mit dem Vermieter geben. Durch seinen schlechten Ruf als Kampfhund ist der Pit Bull in öffentlichen Parkanlagen und Gebäuden nicht gern gesehen. Außerdem unterliegt er strengen Auflagen. Zucht und Handel sind in vielen Regionen verboten.

Eine artgerechte Haltung gewährleistet man, indem man den Pit Bull in einem Haus mit Garten hält. Vorsicht: Der Pit Bull ist ein äußerst guter Kletterer! Man sollte dafür sorgen, dass das Grundstück, auf dem man wohnt, sehr gut abgesichert und eingezäunt ist.

 

 

Herkunft und Abstammung des American Pit Bull Terriers

 

Im Mittelalter züchteten die Menschen Hunde, die dem Pit Bull sehr ähnelten, für Kämpfe gegen Bären oder Stiere. Diese fanden in Arenen statt und dienten der Unterhaltung des Volkes. Seine Vorfahren entstanden aus Kreuzungen zwischen Bulldogge und Terrier. In Großbritannien setzte man sie gegen Ratten und in Hundekämpfen ein. 1835 verbot man sie jedoch.

Danach wurden diese Arenahunde in die USA importiert und weitergezüchtet. Aus den Vereinigten Staaten kommt auch der heute gebräuchliche Name. Er leitet sich von dem englischen Wort „pit“ ab. Dies bezeichnet die Holzarenen, in denen die Hundekämpfe abgehalten wurden. Bis heute ist der American Pit Bull Terrier als eigenständige Rasse nicht anerkannt.

 

Anschaffung und Pflege des American Pit Bull Terriers

 

Wie in vielen anderen Ländern Europas steht der American Pit Bull Terrier auch in Deutschland in vielen Bundesländern auf der Rasseliste. Er wird damit als besonders gefährlicher Hund geführt. Man sollte sich vor dem Kauf eines Pit Bulls daher genau mit den lokalen Bestimmungen und der gesetzlichen Lage vertraut. Machen.

 

Der American Pit Bull Terrier besitzt ein starrköpfiges Wesen. Eine konsequente und trotzdem liebevolle Erziehung in der Hundeschule ist daher bereits im Welpenalter wichtig. Ein Pit Bull ist kein Einsteigerund – man sollte lange Erfahrung mit Hunden haben. Man sollte sich bewusst sein, dass man viel Zeit in eine verantwortungsvolle Erziehung und die Beschäftigung seines Pit Bulls investieren muss. Man beachte auch: Die Polizeibehörde und ein öffentlich Bediensteter Tierarzt müssen bei „Kampfhunden“ eine Wesensprüfung durchführen. Diese sind mit Aufwand und Kosten verbunden.

Hat man diese Hürden überwunden, ist die Pflege des Pit Bull Terriers wenig zeitintensiv. 

Der American Pit Bull Terrier neigt zu Erkrankungen wie Cauda Equina Compressions Syndrom, dies ist eine Erkrankung von Kreuzbein und Lendenwirbel. Auch die Hüftgelenksdysplasie kann mitunter zum Problem werden. Darüber hinaus ist der Pit Bull oft von Hautproblemen betroffen wie Tumorbildung. Auch erbliche Augenkrankheiten wie Katarakt (Grauer Star) sowie Allergien, vor allem auf gewisse Gräser, können vorkommen.

 

Kontakt

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