Mobile Tierheilpraxis Riga
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Schafsräude

Räude


Die Räude der Schafe wird durch mit bloßem Auge nicht sichtbare Parasiten, sog. die Milben, hervorgerufen. Man unterscheidet zwischen der Kopfräude, der Körperräude und der Fußräude. Wirtschaftlich von Bedeutung sind die Kopf- bzw. Sarkoptesräude (Bild 10) und die Körper- bzw. Psoroptesräude. Der Erreger gelangt über latent infizierte Schafe oder kontaminierte Gegenstände (Hürden, Schermaschinen, gemeinsame Weiden) in die Herde. Außerhalb des Tierkörpers bleiben die Milben etwa sieben Wochen infektionsfähig. Klinisch stehen Unruhe, Juckreiz bzw. Scheuern an festen Gegenständen - verbunden mit strähnigem Wollverlust - im Vordergrund. Während man bei der Kopfräude entzündlich veränderte Hautbezirke vorzugsweise rund um die Augen, an den Ohren, im Stirnbereich und am Nasenrücken findet, sind bei der Körperräude besonders der Rumpf bzw. die seitliche Brustwand betroffen. Bei näherer Betrachtung ist die entzündlich geschwollene Haut waschbrettartig verändert (allergische Reaktion) und nicht selten blutig gescheuert. Für den mikroskopischen Erregernachweis im Labor muss ein Hautgeschabsel am Übergang von der gesunden zur erkrankten Haut tief entnommen werden. Zur Behandlung eignen sich sowohl Schafbäder als auch Injektionspräparate. Um Rückfälle zu vermeiden, wird bei beiden Behandlungsmethoden eine Zweitbehandlung nach 10-14 Tagen dringend empfohlen

Um Rückfälle zu vermeiden, wird bei beiden Behandlungsmethoden eine Zweitbehandlung nach 10-14 Tagen dringend empfohlen. 

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