Mobile Tierheilpraxis Riga
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Phytotherapie // Pflanzenheilkunde

Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten bis hin zu Befindens Störungen durch Arzneipflanzen (z.B. Blüten, Wurzeln) oder Bestandteile (z.B. ätherische Öle), sowie deren Zubereitungen (z.B. Trockenextrakte, Tinkturen).

Die Phytotherapie ist eine der ältesten Heilmethoden überhaupt.

 

 

Die Arzneimittel werden als Phytopharmaka oder Phytotherapeutika bezeichnet.

 

Behandlung: noch während wir an der Beseitigung der tieferen Krankheitsursachen arbeiten, verschaffen wir dem Patienten (Tieren) Erleichterung durch symptomatische Maßnahmen (kausale Behandlung darf aber nicht beeinflusst/behindert werden). 

 

 

Die heutige Phytotherapie ist keine alternative Medizin im engeren Sinne, sondern ein Teil der wissenschaftlich orientierten Schulmedizin.

 

Viele der heute verwendeten chemisch-synthetischen Arzneistoffe haben ihren Ursprung aus Substanzen, die in Pflanzen gefunden und extrahiert wurden. Durch Weiterentwicklung dieser Pflanzenwirkstoffe sind vielfältige Arzneimittel entstanden. Das bekannteste Beispiel ist die Acetylsalicylsäure (Aspirin®), die aus dem Salicin der Weidenrinde entwickelt wurde.

 

Inhaltsstoffe von Heilpflanzen sind beispielsweise: Bitterstoffe, Ätherische Öle, Alkaloide, Gerbstoffe, Glykoside, Saponine und Schleimstoffe, die je nach Konzentration und Verbindung entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, schleimlösend, stärkend oder Anti oxidativ wirken können.


  • Aufzeichnungen gehen in Ägypten bis zu 2400 v. Chr. zurück, es wurde schon die Dosierung, Herstellung, Verwendung der Pflanzen und Rezepte beschrieben
  • von Ägypten kam die Pflanzenheilkunde nach Mesopotamien
  • das Wissen der Ägypter wurde von den Griechen und Römern übernommen (Hippokrates „Vater der Heilkunde“: Werk Corpus Hippocraticum)
  • im Mittelalter wurde die Erforschung der Pflanzen eingestellt, man nannte es Hexerei und Magie und verfolgte Anwender
  • das Wissen wurde später von den Mönchen (Latein-/ Griechisch Kenntnisse) bewahrt, in zahlreichen Klöstern wurden Heilkräutergärten angelegt (hl. Hildegard von Bingen)
  • viele Rezepte und Kräuter kamen aus dem arabischen Raum /schule von Salerno)
  • im 16. Jh. begannen dann zu großen Expetitionen (Indien, Amerika, Asien) und damit zur Ausweitung der Pflanzenkunde.
  • im 18. Jh. klassifiziert Carl von Linné die einzelnen Pflanzen. Er gliedert sie in 2 Hauptzweige (Sporenpflanzen, Blütenpflanzen) ein.
  • im 19. Jh. war die Chemie soweit fortgeschritten, dass einzelne Pflanzenbestandteile isoliert werden konnten (Morphin, Chinin)
  • im 20. Jh. wurden viele Pflanzensubstanzen synthetisch hergestellt, zumal viele Pflanzenstoffe bis heute nicht synthetisch hergestellt werden können. Zum anderen wirken in einer Pflanze verschiedene Grundstoffe zusammen
  • auch werden oft pflanzliche Stoffe besser vertragen als ihre synthetischen

 

Weitere Pioniere der historischen Pflanzenheilkunde sind unter anderen Hildegard von Bingen (um 1100) oder Paracelsus (1493–1541). Die westliche Phytotherapie entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung, die von Ärzten, Heilpraktikern genauso wie von Phytotherapeuten und Drogisten eingesetzt wird.

Ich wende das täglich in meiner Praxis an und es gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Ich helfe Ihnen bei Fragen gerne weiter, ein Anruf genügt.

Kontakt

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82223 Eichenau bei München

 

Tel.0176-31454848

 

 

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