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Was sind Zahnkrankheiten beim Kaninchen?

Zahnkrankheiten kommen beim Kaninchen häufig vor. Bei Zahnkrankheiten handelt es sich zum Beispiel um zu lange Zähne oder Fehlstellungen. Das Gebiss des Kaninchens hat im Vergleich zum menschlichen einige Besonderheiten. Es ist darauf ausgelegt, ständig pflanzliche Nahrung zu zerkleinern. Die langen Schneidezähne (Inzisiven) schneiden Grünfutter scherenartig, Backenzähne (Prämolaren, Molaren) zermahlen die Nahrung.

Da das Kaninchen beim Kauen Zahnsubstanz abschleift, wachsen seine Zähne beständig nach. Das Zahnwachstum liegt bei etwa zwei Millimeter pro Woche. Im optimalen Fall verliert das Kaninchen dieselbe Länge durch Kauen – ansonsten sind die Zähne zu lang und Zahnprobleme können die Folge sein.

Welche Ursachen haben Zahnkrankheiten beim Kaninchen?

Häufige Ursachen von Zahnkrankheiten beim Kaninchen sind Fressunlust der Tiere oder Fütterungsfehler. Frisst das Kaninchen nicht ausreichend, nutzt sich die Zahnsubstanz nicht genügend ab. Auf Dauer sind die Zähne zu lang – das Kaninchen kann seine Zähne nicht mehr beziehungsweise nicht optimal verwenden. Das Fressen bereitet ihm Schwierigkeiten, sodass es schließlich abmagert.

Fressunlust als Auslöser von Zahnkrankheiten beim Kaninchen kann unterschiedliche Ursachen haben, etwa Stress oder Erkrankungen. Fütterungsfehler liegen vor, wenn das Kaninchen nicht ausreichend faserreiche Kost (Heu, Grünfutter) bekommt. Erhält es stattdessen kalorienreiches Futter wie Getreidepellets, so frisst und kaut es weniger. Manche Kaninchen neigen leider von Geburt an zu Zahnfehlstellungen.

Stehen die Zähne nicht optimal, nutzen sie sich nicht gleichmäßig ab. Dann kann spitze Zahnsubstanz am Zahn zurückbleiben und sich der Biss weiter verändern. Möglich ist, dass die Zahnspitzen sich in die Zunge oder die Wangenschleimhaut bohren und zu Verletzungen führen.

Wie äußern sich Zahnkrankheiten beim Kaninchen?

Zahnkrankheiten zeigen sich beim Kaninchen durch unterschiedliche Symptome. Manchmal lassen sie sich auf den ersten Blick erkennen, besonders, wenn die Schneidezähne betroffen sind. Doch können Zahnkrankheiten beim Kaninchen auch zunächst unauffällig sein und sich durch weitere Symptome bemerkbar machen:

  • Probleme (Schmerzen) beim Fressen, ausgewähltes Fressen von den weichen Anteilen des Futters
  • Nahrungsverweigerung, Fresunlust
  • Abmagerung, Benommenheit (Apathie)
  • Erkennbar verlängerte oder verformte Schneidezähne
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Hautprobleme (Ekzeme) am Unterkiefer
  • Auffällige Gesichtsveränderungen durch große Abszesse beim Kaninchen
  • Übler Geruch aus dem Mäulchen

Wie kann man Zahnkrankheiten beim Kaninchen vorbeugen?

Zahnkrankheiten beim Kaninchen lassen sich häufig vorbeugen, sofern die Zähne nicht von Geburt an fehlgestellt sind:

  • Ernährung: Faserreiche Kost wie Heu und Grünfutter (Gras, Kräuter) hilft, Zahnkrankheiten vorbeugen. Das Kaninchen muss bei energiearmem Futter deutlich mehr kauen, was die Zähne in einem gesunden Maß abnutzt.
  • Vorsorge: Regelmäßige Kontrollen sind sinnvoll, um Zahnkrankheiten beim Kaninchen frühzeitig zu erkennen.
  • Behandlung: Bemerkt man eine Zahnfehlstellung oder Zahnerkrankungen beim Kaninchen, ist es wichtig, es behandeln zu lassen.

Ich bin Ihnen in dieser sache gerne behilflich, auch wenn es um das kürzen der Zähne geht.

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