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Haarausfall beim Kaninchen

Wie wird Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen diagnostiziert?

 

Bei Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen ist eine Diagnose wichtig. Nur so lässt sich erkennen, welche Ursache hinter der Alopezie steckt. Sucht der Kaninchenbesitzer mit dem Kaninchen die Praxis auf, muss man sich zunächst ein möglichst genaues Bild machen – es gibt viele Gründe, die zu Haarausfall führen können. So erkundigt man sich darüber, seit wann der Haarausfall beim Kaninchen besteht. Auch will man wissen, ob beziehungsweise welche weiteren Symptome aufgefallen sind.

Die genaue Diagnose von Haarausfall beim Kaninchen erfordert zunächst eine Reihe von Untersuchungen. Dazu zählen:

  • Körperliche Untersuchung: Man tastet das Kaninchen ab, um mögliche Auffälligkeiten festzustellen.
  • Untersuchung der Haut: Man betrachtet die haarlosen Stellen eingehend, wobei er meist ein Vergrößerungsglas (Dermatoskop) einsetzt.
  • Hautgeschabsel: Ein kleines Hautgeschabsel hilft, Pilze (Hautpilz beim Kaninchen) oder Parasiten (z.B. Milben) nachzuweisen.
  • Fellprobe: Anhand einer Haarprobe lässt sich erkennen, ob die Haare abgebrochen oder ausgefallen sind, oder das Kaninchen sie sich ausgerupft hat. In einer Fellprobe lässt sich die Struktur der Haare beurteilen und es lassen sich mögliche Pilzerkrankungen oder Parasiten nachweisen.
  • Blutuntersuchung: Je nach Verdachtsdiagnose entnimmt der Tierarzt eine Blutprobe aus dem Ohr des Kaninchens, um der Ursache des Haarausfalls auf den Grund zu gehen.
  • Kotuntersuchung sowie Klebstreifentest: Diese Untersuchungen sind beim Verdacht auf Würmer als Ursache des Haarausfalls beim Kaninchen sinnvoll
  • Weitere Untersuchungen je nach Verdachtsdiagnose, zum Beispiel bildgebende Verfahren (z.B.Ultraschall-Untersuchung, Röntgen-Untersuchung)
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Wie kann Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen behandelt werden?

 

Die Behandlung von Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Sind Parasiten Auslöser des Haarausfalls, helfen Insektizide, um die Krankheitserreger abzutöten.

Wird der Haarausfall beim Kaninchen durch eine andere Erkrankung ausgelöst, richtet sich die Behandlung nach dieser Ursache. Bei Fellfressen aus Langeweile beispielsweise hilft oftmals bereits, sich häufig mit dem Kaninchen zu befassen und ihm ausreichend Auslauf zu geben. Reagiert das Kaninchen allergisch auf seine Einstreu, ist es wichtig, andere Sorten auf Verträglichkeit zu testen. Bei großflächigem Haarausfall beim Kaninchen ist es sinnvoll, das Tier regelmäßig zu bürsten – allerdings nur, wenn die Haut nicht entzündet ist. So beugt man unter anderem bei langhaarigen Kaninchen der Bildung von Haarballen vor.

Wie ist die Prognose von Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen?

 

Bei Haarausfall (Alopezie) beim Kaninchen lässt sich keine allgemeine Prognose stellen. Meist ist die Prognose von Haarausfall aber gut. Gelingt es, die Ursache zu behandeln (z.B. Parasitenbefall), wachsen die Haare beim Kaninchen meist wieder nach. Bei jeder Art von Haarausfall ist allerdings Geduld gefragt. Entzündete Haut zum Beispiel muss zunächst vollständig heilen, bevor sich Haarwachstum einstellt. Vor allem bei Fellfressen vergeht entsprechend Zeit, bis das Kaninchen das Fellrupfen aufgibt und die Haare wieder nachwachsen können.

Bei anderen Ursachen von Haarausfall beim Kaninchen richtet sich die Prognose nach der jeweiligen Erkrankung. Eine mögliche Komplikation von Haarausfall sind Magen-Darm-Probleme, die durch Haarballen bei Kaninchen ausgelöst werden.

Ich helfe Ihnen bei diesem Problem gerne weiter.

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