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Zahnprobleme der Katze

 

Katzenzähne brauchen Pflege

 

Zähneputzen bei Katzen? Ist das denn wirklich nötig? Viele Leute reagieren immer noch erstaunt, wenn man ihnen erklärt, dass eine regelmäßige Zahnpflege bei Katzen genauso wichtig wie beim Menschen ist.

 

Tatsächlich kann ein ungepflegtes Gebiss auch bei der Katze schlimme Folgen haben: Nach jeder Mahlzeit bleiben Nahrungsbestandteile zwischen und an den Zähnen haften. Diese Rückstände sind ein gefundenes Fressen für Bakterien. Sie zersetzen die Futterreste und ernähren sich von den frei werdenden Nährstoffen. Mundgeruch – auch wenn er die gute Mensch-Katze-Beziehung auf eine harte Probe stellen kann – gehört zu den harmlosen Folgen dieses Festmahls für Bakterien. Neben übelriechenden Gasen entstehen auch Säuren und Zahnbeläge. Die Säuren greifen in erster Linie das Zahnfleisch an. Das empfindliche Zahnfleisch reagiert mit einer Entzündung. Es schwillt an und bekommt eine raue Oberfläche.

Ohne Putzen drohen Entzündungen

Wird die Entzündung nicht gestoppt, löst sich das Zahnfleisch mit der Zeit vom Zahn. Zwischen Zahn und Zahnfleisch bildet sich eine Tasche. Diese Zahnfleischtaschen sind eine ideale Brutstätte für weitere Bakterien – ein Teufelskreis beginnt, der schließlich bis zum Ausfall der Zähne führen kann. Am Zahn selbst bilden Bakterien und Nahrungsreste schmierige Beläge. Mineralstoffe aus dem Speichel verbinden sich mit den Belägen, und es entsteht Zahnstein. Diese harten gelblichen bis braunen Auflagerungen verschlimmern die Entzündung des Zahnfleisches, insbesondere, wenn sich bereits Zahnfleischtaschen entwickelt haben. Rund 70 Prozent aller über drei Jahre alten Katzen leiden unter Zahnstein. Die Stubentiger sind besonders anfällig für diese unästhetischen „Versteinerungen”, weil sie verhältnismäßig wenig trinken und ihr Speichel viele Mineralstoffe enthält.

Wohnungskatzen sind stärker gefährdet

Denn Katzen, die sich von Mäusen ernähren, leiden selten unter Zahnsteinbildung – allerdings unter diversen anderen Gesundheitsrisiken. Katzen wiederum, die viel Milch trinken, setzen deutlich mehr Zahnstein an als solche, die ihren Durst mit Wasser löschen. Wer ausschließlich Feuchtfutter zu sich nimmt, riskiert eher Plaque als Katzen die Trockenfutter knabbern oder andere Kauartikel mit den Zähnen bearbeiten. Auch die Rasse und Erbanlagen spielen bei der Disposition zu viel oder wenig Zahnstein keine kleine Rolle: Bei extrem schmalköpfigen Orientalen, auch bei Abessiniern und Somalis, stehen die Zähne oft sehr eng oder nicht korrekt, das fördert Nahrungsreste in den Zwischenräumen und damit Bakterienbildung und – Zahnfleischentzündung. Die flachköpfigen Perser wiederum haben manchmal Probleme bei der Nahrungsaufnahme und/ oder Fehlbildungen bzw. fehlende Zähne. Auch hier sind Mundhöhlenprobleme vorprogrammiert. Schließlich erben Katzenkinder von ihren Eltern die leidige Anlage zu frühem Zahnausfall.

Wie Sie vorbeugen können

Katzen mit Zahnstein und Entzündungen im Maul leiden unter Schmerzen. Bei akuten Prozessen speicheln sie stark und verweigern die Nahrungsaufnahme. Der Zahnstein und die Zahnfleischtaschen sind zudem konstante Bakterienherde, aus denen fortwährend Krankheitskeime über die Blutbahn in alle Organe des Körpers geschwemmt werden können. Sie gefährden insbesondere die Gesundheit von Herz und Nieren. Haben sich erst einmal Zahnstein und Zahnfleischtaschen gebildet, hilft Putzen alleine nicht mehr. Der Tierarzt muss die Zähne mit Ultraschall reinigen und eventuell die Zahnfleischtaschen entfernen. Danach aber verhindert das Zähneputzen, dass die Probleme wieder von vorn beginnen. Die meisten Besitzer sind auch guten Willens und würden ihren Stubentiger gerne täglich die Zähne bürsten. Doch leider lassen sich viele Katzen vom regelmäßigen Zähneputzen nicht überzeugen. Aber man sollte auch nicht sofort die Flinte ins Korn werfen. Am leichtesten gewöhnt man junge Katzen an die Gebissreinigungs-Prozedur. Dabei geht man behutsam Schritt für Schritt vor. Nützen Sie die Gunst der Stunde, wenn ihre Katze entspannt mit ihnen schmust. Ganz nebenbei berühren Sie beim Streicheln ihre Lippen. Bei der nächsten Kuschelstunde ziehen Sie spielerisch und zärtlich mal die eine, mal die andere Lippe hoch und massieren mit einem Finger sanft das Zahnfleisch. Beobachten Sie dabei Ihre Katze ganz genau – beim leisesten Anzeichen von Protest hören Sie auf und streicheln Sie stattdessen an ihrer Lieblingsstelle. Nach ein paar Mal genießen die meisten Katzen sogar die Zahnfleischmassage. Dann können sie einen Schritt weiter gehen und ein wenig Katzenzahnpasta auf Ihren Finger streichen. Geht auch das gut, können Sie es mit einem weichen Bürstchen versuchen.

Wer gut kaut, hilft sich selbst

Es stimmt natürlich: Nur eine Katze, die frühzeitig ans regelmäßige Zähneputzen gewöhnt wird, lässt sich das ohne massive Gegenwehr gefallen. Haben Sie das versäumt oder Ihre Katze erst zu sich genommen, als sie schon älter war, muss sie ihre Zähne mit Ihrer Hilfe selbst polieren. In diesen Fällen helfen z. B. zahnreinigende Futtermittel oder Leckerlis, die Zähne einigermaßen zu reinigen. Es gibt beim Tierarzt auch Zahnpasten für Tiere, die entweder direkt auf das Zahnfleisch oder ins Futter gegeben werden. Diese Pasten enthalten Putzkörperchen, die die Zähne quasi schon beim Fressen reinigen. Das ist aber immer noch ungefährlicher als die möglichen Folgen ohne diesen Eingriff. Wenn dann alle 30 Zähne oder wenigstens die, die nicht ausgefallen sind oder gezogen wurde, blitzblank blitzen, lassen Sie’s möglichst lange oder nie mehr so weit kommen

Es gibt viele Natürliche mittel die dabei helfen das in den Griff zu bekommen, sprechen Sie mich einfach darauf an.

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