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Was ist eine Pankreatitis beim Hund (Bauchspeicheldrüsenentzündung)?

Eine Pankreatitis beim Hund (Bauchspeicheldrüsenentzündung) kann plötzlich (akut) auftreten oder immer wiederkehrend (chronisch-rezidivierend). Die Bauchspeicheldrüse ist ein Organ im Oberbauch, das unter anderem Verdauungsenzyme freisetzt. Entzündet sich die Bauchspeicheldrüse beim Hund, verdaut sich das Organ selbst – dies kann mit milden oder schweren Symptomen einhergehen.

 

Die Anzeichen einer Pankreatitis beim Hund sind sehr vielfältig. Die meisten Hunde haben Schmerzen im Bauch, sie erbrechen, sind schwach und trocknen aus. Auch Durchfall und Fieber können auftreten. Liegt die Pankreatitis beim Hund länger vor, ist das Tier häufig matt und frisst wenig, zum Teil leidet der Hund unter ständigem Erbrechen.

 

Die Auslöser für eine Pankreatitis  sind oft unbekannt – man spricht von einer idiopathischen Pankreatitis. Bestimmte Faktoren begünstigen eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, beispielsweise fettes Futter, Unfälle, Durchblutungsstörungen durch eine Narkose sowie die Einnahme bestimmter Medikamente. Die Pankreatitis tritt auch begleitend bei anderen Erkrankungen auf, wie einer Leberentzündung oder einer chronischen Darmentzündung (Inflammatory Bowel Disease).

 

 

Was sind die Ursachen einer Pankreatitis?

 

Die Ursachen für eine Pankreatitis beim Hund (Bauchspeicheldrüsenentzündung) sind vielseitig. Oft kann der Auslöser nicht festgestellt werden – man spricht von einer idiopathischen Pankreatitis. Begünstigende Faktoren für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung  sind fettes Futter und bestimmte Medikamente (zum Beispiel Azathioprin, Furosemid und Tetrazykline).

 

Eine verminderte Durchblutung während einer Narkose kann ebenfalls eine Pankreatitis beim Hund begünstigen. Schläge oder Stöße bei einem Unfall verletzen manchmal die Bauchspeicheldrüse; sie wird angeregt, sich selbst zu verdauen und eine Entzündung entsteht.

 

Infektiöse Erkrankungen als Ursache der Pankreatitis beim Hund sind selten. Infektionen können auftreten, wenn der Hund von dem Einzeller Toxoplasma gondii oder von Leberegeln befallen ist. Eine Entzündung der Leber (Hepatitis) oder des Darms (Inflammatory Bowel Disease, IBD) können auf die Bauchspeicheldrüse übergreifen und eine Pankreatitis beim Hund verursachen.

 

Wie äußert sich eine Pankreatitis)?

 

Eine Pankreatitis  äußert sich durch verschiedene Symptome, die gleichzeitig oder einzeln auftreten. Mögliche Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund sind:

 

 

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Schwäche
  • Fieber
  • Austrocknung (Dehydratation)
  • Vermehrte Atmung (Polypnoe)
  • Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie)
  • Gelbfärbung der Schleimhäute (Ikterus)

 

 

Wie wird eine Pankreatitis diagnostiziert?

 

Man diagnostiziert eine Pankreatitis beim Hund (Bauchspeicheldrüsenentzündung) durch verschiedene Untersuchungen. Eine Blutuntersuchung liefert Hinweise auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Sind bestimmte Blutwerte, wie die sogenannte Trypsin-like-Lipase oder die Pankreatische-Lipase-Immunreaktivität (cPLI) erhöht, liegt wahrscheinlich eine Pankreatitis beim Hund vor.

 

Auch durch ein Röntgen und ein Ultraschall erhält man Hinweise auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Anhand der Symptome und der Untersuchungen man darauf schließen, dass eine Pankreatitis vorliegt. Die definitive Diagnose ist nur durch eine Operation möglich, bei der er ein Stück der Bauchspeicheldrüse entnimmt und in einem Speziallabor untersuchen lässt.

 

Wie kann eine Pankreatitis behandelt werden?

 

Man behandelt die Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) symptomatisch. Unnötige Arzneimittel werden abgesetzt. Bei starkem Erbrechen hält man das Tier nüchtern, sonst füttert man eine fettarme Diät, und der Hund erhält Arzneimittel gegen das Erbrechen.

Die Blutwerte müssen regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem erhält der Hund Infusionen. Ungleichgewichte im Wasser- und Salzhaushalt werden durch entsprechende Infusionslösungen ausgeglichen. Da die Pankreatitis dem Hund Schmerzen bereitet, verabreicht der Tierarzt Schmerzmittel. Oftmals behandelt er den Hund auch mit Antibiotika, doch der Nutzen ist bis heute umstritten.

 

In der Humanmedizin raten Ärzte Menschen mit einer Bauchspeicheldrüsenentzündung teilweise eine Spülung der Bauchhöhle an, um die Pankreas-Enzyme zu entfernen. In der Tiermedizin liegen zu wenige Untersuchungen vor, um die Wirksamkeit zu bestätigen. Die Ursachen der Pankreatitis bei Hund und Mensch sind auch sehr verschieden.

 

Wie ist die Prognose einer Pankreatitis?

 

Die Prognose einer Pankreatitis beim Hund (Bauchspeicheldrüsenentzündung) hängt stark davon ab, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Milde Formen habe eine gute Prognose. Bei schwer erkrankten Hunden ist die Pankreatitis lebensgefährlich. Durch die Bauchspeicheldrüsenentzündung können Herz, Lunge und Leber versagen.

 

 

Sprechen Sie mich einfach darauf an, ich helfe Ihnen gerne weiter da ich schon einige Erfahrungen in meiner Praxis zu diesem Thema sammeln konnte.

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