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Grasmilben

In Spätsommer und Herbst ist ein Befall mit Grasmilben - auch Herbstgrasmilben genannt – bei Katzen und Hunden keine Seltenheit. Wie man die Plagegeister erkennen und bekämpfen kann.

 

Wenn ein Tier in der warmen Jahreszeit durch die Natur streift, bringt sie nicht immer willkommene Gäste mit nach Hause. Zu ihnen zählt die Herbstgrasmilbe – die winzigen Sauger lauern ihren Wirtstieren im Gras auf und können für anhaltenden Juckreiz sorgen. Wie erkennen Sie einen Befall mit Grasmilben und wie können sie die Plagegeister bekämpfen?

 

 

Klassifizierung

 

Die Grasmilbe (lat.: trombicula autumnalis) gehört wie alle Milben zur Klasse der Spinnentiere und tritt bei Katzen und Hunden auf. Sie wird auch als Herbstgrasmilbe, Herbstmilbe, Erntemilbe oder Heumilbe bezeichnet.

Grasmilben sind nur im Larvenstadium als Parasiten bei Katzen und Hunden aktiv. In allen anderen Stadien ernähren sie sich ausschließlich von Pflanzen. Die sechsbeinigen Larven jedoch befallen Säugetiere wie Katzen, Hunde und auch den Mensch.

 

 

 

Aussehen von Grasmilben

 

Die Larven der Grasmilbe sind im Fell  mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Sie werden bis zu 0,3 Millimeter groß und haben ein orange-rötliches Äußeres. Am Kopf befinden sich die Kieferklauen, mit denen sich die Grasmilbe in die Haut des Tieres bohrt.

 

 

 

Ansteckung

 

Katzen und Hunde stecken sich mit den Larven von Grasmilben an, wenn sie durch hohes Gras oder Gebüsch streifen. Die Larven lauern ihren Wirtstieren auf Grashalmen auf und lassen sich auf vorbeikommende Säugetiere fallen. Hier suchen sich die Milben eine geeignete Stelle mit wenig Haarwuchs und dünner Haut. Am häufigsten werden das Ohr und die Zwischenräume der Zehen befallen, aber grundsätzlich können Herbstgrasmilben den ganzen Körper befallen.

Nachdem die Milbe die Haut mit ihrem Mundwerkzeug durchstochen hat, saugt sie sich mit Körperflüssigkeit der Katze (Lymphe) voll und lässt sich nach 2-3 Tagen wieder abfallen.

 

 

Symptome und Diagnose - Grasmilben erkennen

 

 

Herbstgrasmilben sind mit bloßem Auge höchstens als rötliche Punkte im Fell erkennbar. Auffällige Symptome treten in der Regel erst bei einem stärkeren Befall auf. Ein leichter Befall kann also auch ohne äußere Anzeichen verlaufen.

 

Herbstgrasmilben sind von Juli bis Oktober aktiv. Wenn in dieser Zeit ein starker Juckreizbei Ihrem Tier einsetzt, sind Herbstmilben eine durchaus wahrscheinliche Ursache. Beim Saugen sondern Herbstgrasmilben nämlich eine Art Speichel ab, der die oberste Zellschicht auflöst und die Haut reizt. Symptome wie Hautrötungen, blutige Kratzwunden mit Krustenbildung (vor allem am Kopf) und allgemeine Unruhe können daher weitere Anzeichen für einen Milbenbefall sein.

Die Diagnose sollte immer gesichert werden.

 

 

 

Behandlung – Grasmilben bekämpfen

 

Nicht jeder Befall mit Grasmilben macht eine Behandlung notwendig. Die Milben verschwinden von selbst wieder und verursachen bis auf den Juckreiz keine weiteren Symptome. Häufig werden Sie es daher gar nicht bemerken, wenn das Tier die eine oder andere Milbe mit nach Hause bringt.

 

Wenn Ihr Tier jedoch auffällig unter dem Juckreiz leidet oder blutige Kratzwunden entstehen, ist eine Behandlung natürlich unumgänglich. Der Tierarzt wird zuerst die Haut reinigen und Verkrustungen entfernenMittel gegen Milben werden meist von außen auf die Haut aufgetragen wie Spot-Ons, Puder oder Shampoos.

 

Gegen starken lokalen Juckreiz können auch entzündungshemmende Salbenaufgetragen werden. Wenn eine Katze sich bereits blutig gekratzt hat und eine großflächige Wunde entstanden ist, kann auch das Tragen eines Halskragens notwendig werden.

 

 

 

Grasmilben beim Mensch

 

Grasmilben können auch Menschen befallen und Juckreiz hervorrufen. Allerdings funktioniert eine Ansteckung nur auf direktem Wege, also z.B. wenn Sie mit nackten Füßen oder Knöcheln durch hohes Gras gehen. Eine Übertragung von Tier zu Mensch ist nicht möglich.

 

Ich biete die Behandlung in meiner Praxis an, geben Sie mir einfach Bescheid und wir finden das passende mittel. 

 

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